Anemonenwiese Chorafakia Kreta

Die Umarmung

Erfreue Dich am Rauschen des Baches,

wie rein das Wasser doch ist.

Die Steine,wie sie glänzend erscheinen;

das Bewundern der Natur,wie es wächst.

Die Blumen in allen ihren Farben erfreuen das Herz.

Das Zwitschern der Vögel

lässt uns schwelgen im unermesslichen Glück.

So mächtig und erhaben erblickt man  die Berge

durch welche wir uns in andere Zeiten manövrieren.

Lass Dich von Mutter Natur umarmen,

sie wird Dich in einen anderen Menschen verwandeln.

von Jeannette Paterakis

Von mir gelesen 🙂

img_1145

img_1143

img_1137

img_1136

img_1138

img_1261

 

Chania Kreta

Die Insel der Sirenen

Wenn er denen, die ihm gastlich waren,
spät, nach ihrem Tage noch, da sie
fragten nach den Fahrten und Gefahren,
still berichtete: er wußte nie,

wie sie schrecken und mit welchem jähen
Wort sie wenden, daß sie so wie er
in dem blau gestillten Inselmeer
die Vergoldung jener Inseln sähen,

deren Anblick macht, daß die Gefahr
umschlägt; denn nun ist sie nicht im Tosen
und im Wüten, wo sie immer war.
Lautlos kommt sie über die Matrosen,

welche wissen, daß es dort auf jenen
goldnen Inseln manchmal singt -,
und sich blindlings in die Ruder lehnen,
wie umringt

von der Stille, die die ganze Weite
in sich hat und an die Ohren weht,
so als wäre ihre andre Seite
der Gesang, dem keiner widersteht

Rainer Maria Rilke ( 1875-1926 )

von mir gelesen 🙂

img_1226

img_1224

img_1234

img_1225

img_1229

img_1240

img_1222

Hochzeitserinnerungen 24.08.1996 Kreta

 

scan3

Jeannette Schruf                      Richard Schruf (mein Grossvater)

scan4

      Jeannette Schruf                             Eftichis Paterakis

scan8

Anna Schruf ( meine Mutter )    Jeannette Paterakis                     Richard Schruf

scan1

scan2

scan6  Antonis Paterakis (mein Schwiegervater) Jeannette Paterakis Ioanna Pateraki (meine Schwägerin)

scan11

      Anna Schruf   (meine Mutter)                             Jeannette Paterakis

scan7

Niki Pateraki (meine Schwiegermutter),Jeannette Paterakis, Ioanna Pateraki ,Anna Schruf

 

So steht’s geschrieben denn :

Heil sei den Liebenden,

die heut im siebenten Himmel frohlocken.

Lasset nun diese Zwei,

im Paradiese frei

wundersam süsse Maiblümlein brocken.

Segle nun frohgemut,

Schifflein auf hoher Flut

unter den Sternen der Liebe und Treu.

Grenzstein der neuen Zeit

und der Vergangenheit

ist der zur Trauung geschmückte Altar.

Euch eint ihr Ziehenden,

der mit dem glühenden

Hammer des Herzschlags geschmiedete Ring.

Haltet den Talisman,

der Euch das Glück gewann,

nimmer den goldenen Hüter gering.

Segle nun frohgemut,

Schifflein auf hoher Flut,

segle ins wogende Leben hinaus.

Unsere Liebe zieht,

Herz als Dein Engel mit

ein in dein neues frohfreundliches Haus.

Peter Rosegger (1843-1918) 

aus dem Buch Toni Schruf-die Biographie( von Torsten Buhl und Franz Preitler ) entnommen

von mir gelesen 🙂

 

 

 

Ein sonniger Wintertag Kreta

Beherzigung

Ach, was soll der Mensch verlangen?
Ist es besser, ruhig bleiben?
Klammernd fest sich anzuhangen?
Ist es besser, sich zu treiben?
Soll er sich ein Häuschen bauen?
Soll er unter Zelten leben?
Soll er auf die Felsen trauen?
Selbst die festen Felsen beben.
Eines schickt sich nicht für alle!
Sehe jeder, wie ers treibe,
Sehe jeder, wo er bleibe,
Und wer steht, dass er nicht falle!

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

von mir gelesen 🙂

 

img_1035

img_1046

img_1087

img_1093

img_1045

img_1077

img_1081

Weitere Photos sind hier zu sehen .Viel Spass 🙂

 

 

 

 

Zeitreise

Die sonnige Kinderstraße

Meine frühe Kindheit hat
Auf sonniger Straße getollt;
Hat nur ein Steinchen, ein Blatt
Zum Glücklichsein gewollt.

Jahre verschwelgten. Ich suche matt
Jene sonnige Straße heut,
Wieder zu lernen, wie man am Blatt,
Wie man am Steinchen sich freut.

Joachim Ringelnatz (1883-1934)

von mir gelesen 🙂

 

richard6

Anna Schruf geb.Fuchs und  Rupert Schruf (meine Urgroßeltern )

richard2

Richard Schruf (mein Großvater)

und seine Mutter Anna Schruf geb.Fuchs

richard1

Richard Schruf und sein Bruder Rupert Schruf

richard4

Internat in Graz

Richard Schruf zweiter oben rechts

richard7

Hochzeit von Richard Schruf und Theresia Schruf  geb.Putz ( meine Großmutter)

richard10

Treffen von Familie Putz und Familie Schruf

 

Mystisches Kreta

 

von mir gelesen 🙂

Τείχη
Χωρίς περίσκεψιν, χωρίς λύπην, χωρίς αιδώ
μεγάλα κ‘ υψηλά τριγύρω μου έκτισαν τείχη.
Και κάθομαι και απελπίζομαι τώρα εδώ.
Άλλο δεν σκέπτομαι: τον νουν μου τρώγει αυτή η τύχη·
διότι πράγματα πολλά έξω να κάμω είχον.
Α όταν έκτιζαν τα τείχη πώς να μην προσέξω.
Αλλά δεν άκουσα ποτέ κρότον κτιστών ή ήχον.
Ανεπαισθήτως μ‘ έκλεισαν από τον κόσμον έξω.
Κωνσταντίνος Π. Καβάφης (1863-1933)

Mauern
Ohne Rücksicht, ohne Mitleid, ohne Scham hat man starke, hohe Mauern rund um mich gebaut. Hier sitz‘ ich und verzweifle nun. Nur eins bedenk‘ ich: dass dies Geschick mir den Verstand verzehrt; denn draußen hatt‘ ich soviel zu vollbringen. Oh, als man die Mauern baute, warum gab ich bloß nicht Acht. Doch hörte ich nie den Lärm von Maurern, keinen Laut. Unmerklich hat man mir die Außenwelt versperrt.
Konstantinos Kavafis

img_1032

img_1030

img_1031

img_1029

img_1033

 

 

Noch mehr Schnee Kreta

 

Auff die nunmehr angekommene kalte Winterzeit

Der Winter hat sich angefangen /
Der Schnee bedeckt das gantze Landt /
Der Sommer ist hinweg gegangen
Der Waldt hat sich in Reiff verwandt.

Die Wiesen sind von Frost versehret /
Die Felder gläntzen wie Metall /
Die Blumen sind in Eis verkehret /
Die Flüsse stehn wie harter Stahl.

Wolan wir wollen von uns jagen
Durchs Feur das kalte Winterleid /
Kompt / Last uns Holtz zum Herde tragen
Und Kohlen dran / jetzt ist es zeit.

Last uns den Fürnewein hergeben
Dort unten auß dem grossen Faß
Daß ist das rechte Winterleben:
Ein heisse Stub‘ und kühles Glas.

Wir wollen spielen / schertzen / essen /
So lang‘ uns noch kein Gelt gebricht /
Doch auch der schönsten nicht vergessen /
Denn wer nicht liebt / der lebet nicht.

Wir haben den noch gnug zu sorgen
Wann nun das Alter kompt heran /
Es weiß doch keiner was jhm morgen
Noch vor ein Glück begegnen kann.

Johann von Rist ((1607-1667))

Von mir gelesen 🙂

img_0979

img_0970

img_0973

img_0968

img_0983

img_0965

Und hier die weiteren Photos vom 08.01.2017.Viel Spass ❤

Winterlied

Heute habe ich Euch das Gedicht vorgelesen.Ich hoffe ,es hat Euch gefallen.Liebe Grüsse ❤

Winterlied

Das Feld ist weiß, so blank und rein,
Vergoldet von der Sonne Schein,
Die blaue Luft ist stille;
Hell, wie Kristall
Blinkt überall
Der Fluren Silberhülle.

Der Lichtstrahl spaltet sich im Eis,
Er flimmert blau und rot und weiß,
Und wechselt seine Farbe.
Aus Schnee heraus
Ragt, nackt und kraus,
Des Dorngebüsches Garbe.

Von Reifenduft befiedert sind
Die Zweige rings, die sanfte Wind
Im Sonnenstrahl bewegen.
Dort stäubt vom Baum
Der Flocken Pflaum
Wie leichter Blütenregen
.

Tief sinkt der braune Tannenast
Und drohet, mit des Schnees Last
Den Wandrer zu beschütten;
Vom Frost der Nacht
Gehärtet, kracht
Der Weg, von seinen Tritten.

Das Bächlein schleicht, von Eis geengt;
Voll lautrer blauer Zacken hängt
Das Dach; es stockt die Quelle;
Im Sturze harrt,
Zu Glas erstarrt,
Des Wasserfalles Welle.

Die blaue Meise piepet laut;
Der muntre Sperling pickt vertraut
Die Körner vor der Scheune.
Der Zeisig hüpft
Vergnügt und schlüpft
Durch blätterlose Haine.

Wohlan! Auf festgediegner Bahn,
Klimm ich den Hügel schnell hinan,
Und blicke froh ins Weite;
Und preise den,
Der rings so schön
Die Silberflocken streute.

Johann Gaudenz von Salis-Seewis
(1762-1834)

img_0892

img_0877

img_0909

img_0906

img_0913