Anemonenwiese Chorafakia Kreta

Die Umarmung

Erfreue Dich am Rauschen des Baches,

wie rein das Wasser doch ist.

Die Steine,wie sie glänzend erscheinen;

das Bewundern der Natur,wie es wächst.

Die Blumen in allen ihren Farben erfreuen das Herz.

Das Zwitschern der Vögel

lässt uns schwelgen im unermesslichen Glück.

So mächtig und erhaben erblickt man  die Berge

durch welche wir uns in andere Zeiten manövrieren.

Lass Dich von Mutter Natur umarmen,

sie wird Dich in einen anderen Menschen verwandeln.

von Jeannette Paterakis

Von mir gelesen 🙂

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Hochzeitserinnerungen 24.08.1996 Kreta

 

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Jeannette Schruf                      Richard Schruf (mein Grossvater)

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      Jeannette Schruf                             Eftichis Paterakis

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Anna Schruf ( meine Mutter )    Jeannette Paterakis                     Richard Schruf

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scan6  Antonis Paterakis (mein Schwiegervater) Jeannette Paterakis Ioanna Pateraki (meine Schwägerin)

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      Anna Schruf   (meine Mutter)                             Jeannette Paterakis

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Niki Pateraki (meine Schwiegermutter),Jeannette Paterakis, Ioanna Pateraki ,Anna Schruf

 

So steht’s geschrieben denn :

Heil sei den Liebenden,

die heut im siebenten Himmel frohlocken.

Lasset nun diese Zwei,

im Paradiese frei

wundersam süsse Maiblümlein brocken.

Segle nun frohgemut,

Schifflein auf hoher Flut

unter den Sternen der Liebe und Treu.

Grenzstein der neuen Zeit

und der Vergangenheit

ist der zur Trauung geschmückte Altar.

Euch eint ihr Ziehenden,

der mit dem glühenden

Hammer des Herzschlags geschmiedete Ring.

Haltet den Talisman,

der Euch das Glück gewann,

nimmer den goldenen Hüter gering.

Segle nun frohgemut,

Schifflein auf hoher Flut,

segle ins wogende Leben hinaus.

Unsere Liebe zieht,

Herz als Dein Engel mit

ein in dein neues frohfreundliches Haus.

Peter Rosegger (1843-1918) 

aus dem Buch Toni Schruf-die Biographie( von Torsten Buhl und Franz Preitler ) entnommen

von mir gelesen 🙂

 

 

 

Ein sonniger Wintertag Kreta

Beherzigung

Ach, was soll der Mensch verlangen?
Ist es besser, ruhig bleiben?
Klammernd fest sich anzuhangen?
Ist es besser, sich zu treiben?
Soll er sich ein Häuschen bauen?
Soll er unter Zelten leben?
Soll er auf die Felsen trauen?
Selbst die festen Felsen beben.
Eines schickt sich nicht für alle!
Sehe jeder, wie ers treibe,
Sehe jeder, wo er bleibe,
Und wer steht, dass er nicht falle!

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

 

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Weitere Photos sind hier zu sehen .Viel Spass 🙂

 

 

 

 

Mystisches Kreta

 

von mir gelesen 🙂

Τείχη
Χωρίς περίσκεψιν, χωρίς λύπην, χωρίς αιδώ
μεγάλα κ‘ υψηλά τριγύρω μου έκτισαν τείχη.
Και κάθομαι και απελπίζομαι τώρα εδώ.
Άλλο δεν σκέπτομαι: τον νουν μου τρώγει αυτή η τύχη·
διότι πράγματα πολλά έξω να κάμω είχον.
Α όταν έκτιζαν τα τείχη πώς να μην προσέξω.
Αλλά δεν άκουσα ποτέ κρότον κτιστών ή ήχον.
Ανεπαισθήτως μ‘ έκλεισαν από τον κόσμον έξω.
Κωνσταντίνος Π. Καβάφης (1863-1933)

Mauern
Ohne Rücksicht, ohne Mitleid, ohne Scham hat man starke, hohe Mauern rund um mich gebaut. Hier sitz‘ ich und verzweifle nun. Nur eins bedenk‘ ich: dass dies Geschick mir den Verstand verzehrt; denn draußen hatt‘ ich soviel zu vollbringen. Oh, als man die Mauern baute, warum gab ich bloß nicht Acht. Doch hörte ich nie den Lärm von Maurern, keinen Laut. Unmerklich hat man mir die Außenwelt versperrt.
Konstantinos Kavafis

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Winterlied

Winterlied

Das Feld ist weiß, so blank und rein,
Vergoldet von der Sonne Schein,
Die blaue Luft ist stille;
Hell, wie Kristall
Blinkt überall
Der Fluren Silberhülle.

Der Lichtstrahl spaltet sich im Eis,
Er flimmert blau und rot und weiß,
Und wechselt seine Farbe.
Aus Schnee heraus
Ragt, nackt und kraus,
Des Dorngebüsches Garbe.

Von Reifenduft befiedert sind
Die Zweige rings, die sanfte Wind
Im Sonnenstrahl bewegen.
Dort stäubt vom Baum
Der Flocken Pflaum
Wie leichter Blütenregen
.

Tief sinkt der braune Tannenast
Und drohet, mit des Schnees Last
Den Wandrer zu beschütten;
Vom Frost der Nacht
Gehärtet, kracht
Der Weg, von seinen Tritten.

Das Bächlein schleicht, von Eis geengt;
Voll lautrer blauer Zacken hängt
Das Dach; es stockt die Quelle;
Im Sturze harrt,
Zu Glas erstarrt,
Des Wasserfalles Welle.

Die blaue Meise piepet laut;
Der muntre Sperling pickt vertraut
Die Körner vor der Scheune.
Der Zeisig hüpft
Vergnügt und schlüpft
Durch blätterlose Haine.

Wohlan! Auf festgediegner Bahn,
Klimm ich den Hügel schnell hinan,
Und blicke froh ins Weite;
Und preise den,
Der rings so schön
Die Silberflocken streute.

Johann Gaudenz von Salis-Seewis
(1762-1834)

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