Die Etz-Hayyim-Synagoge בית הכנסת עץ חיים

Sage nie: Ich werde lernen, wenn ich Zeit haben werde. Denn vielleicht wirst du nie Zeit haben.
(Mischna, Awot 2,5)

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14 Gedanken zu „Die Etz-Hayyim-Synagoge בית הכנסת עץ חיים

    1. Lieber Jochen,ich bin immer begeistert ,wenn ich dort bin.Die ganze Atmposphäre strahlt Frieden und Ruhe aus,wenn es auch nicht immer so war.Da ein Schild angebracht war,das aussagte ,dass es drinnen nicht erlaubt wäre zu fotografieren,respektierte ich das .Doch setzten wir uns in die Synagoge ,und liessen uns von der ganzen Stimmung einfangen 🙂 Liebe Grüsse aus dem sommerlichen Kreta.Ich wünsche Dir einen wunderbaren Tag.

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      1. Danke Jeanette, dass war er!
        Natürlich auch Verständlich: Keine Fotos!
        Habe vor Jahren das Jüdische Museum hier in Berlin besucht, eine tolle Ausstellung!
        Ende der 80ger mal Urlaub in Israel gemacht, es war unbeschreiblich und unvergessen. Sogar die Festung Herodes aufgesucht und im Toten Meer geschwommen. Ich bewundere einfach dieses Volk und deren Überlebenswillen!

        G. l. G. Jochen

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    1. Liebe Ilanah,leider trügt der Schein.Hier Informationen von Wikipedia : Das Gebäude wurde im 14. Jahrhundert während der venezianischen Zeit Kretas als katholische Kirche errichtet. Nach der Eroberung der Stadt durch die Osmanen übergaben diese es 1669 an die jüdische Gemeinde der Stadt.Um Etz-Hayyim herum befand sich das jüdische Viertel der Stadt.

      Am 29. Mai 1944 wurden alle 263 Juden Chanias von den deutschen Besetzern Kretas in ein Gefängnis verschleppt, wo sie ihre Deportation nach Auschwitz abwarten mussten. Wenige Tage später drangen Wehrmacht-Soldaten in die verwaiste Synagoge ein, plünderten sie und zerstörten Kultgegenstände bzw. warfen sie aus dem Gebäude. Kurz darauf gaben sie das Gebäude zur Plünderung bzw. Besetzung frei. Bewohner Chanias begannen daraufhin Wände aufzumeißeln und nach vermuteten „Goldschätzen“ der Gemeinde zu suchen, die Synagoge wurde ebenso wie die nun leerstehenden Häuser der verschleppten Juden von nicht-jüdischen Einwohnern in Besitz genommen.

      1957 kam es zu einer Einigung zwischen dem griechischen Staat und Vertretern der jüdischen Gemeinschaft Griechenlands über das ehemalige jüdische Eigentum. Ehemals jüdische Gebäude wurden gegen geringe Zahlungen ihren aktuellen Bewohnern überlassen. Allein das Gebäude der Etz-Hayyim-Synagoge blieb im Besitz der jüdischen Gemeinschaft (das Gebäude der zweiten Synagoge von Chania, Beth Shalom, war bereits 1944 restlos zerstört worden und spielte bei dieser Einigung keine Rolle mehr). Die bisherigen Bewohner verließen das Gebäude, das von nun ab leerstand bzw. in Teilen illegal von Nachbarn genutzt wurde.

      Erst 1994, nach einem in New York durchgeführten Seminar über gefährdetes jüdisches Erbe geriet Etz-Hayyim wieder in den Blickpunkt einer größeren Öffentlichkeit. Als 1995 Chania von einem Erdbeben erschüttert und wenige Stunden später Risse in den Außenmauern des Gebäudes sichtbar wurden, setzte der World Monuments Fund die Synagoge auf eine Liste der 100 gefährdetsten Monumente von internationaler kultureller Bedeutung weltweit. 1998 begann die Renovierung und am 10. Oktober 1999 wurde mit der Eintragung der Torarolle in den Toraschrein die Etz-Hayyim-Synagoge feierlich eröffnet.

      In der Nacht vom 5. auf den 6. Januar 2010 und vom 15. auf den 16. Januar 2010 wurden kurz hintereinander Brandanschläge auf die Synagoge verübt. Der antisemitische Hintergrund des Anschlags wurde nach dem ersten Anschlag durch das Hinterlegen eines Seifenstücks deutlich, das offenkundig auf eine gängige antisemitische Drohung anspielt. Die Täter, zwei Engländer, zwei Amerikaner und ein Grieche wurden kurz darauf verhaftet. Die Schäden bald mithilfe von Spenden behoben.

      Gedenkdienstleister des österreichischen Vereins „Gedenkdienst“ werden ab dem Jahrgang 2013/14 erstmals als Wehrersatzdienst für Unterstützungsarbeiten an der Synagoge eingesetzt.

      Ich werde nun öfters dort sein.Am Dienstag wird zum Beispiel eine Lesung dort sein,die ich besuchen werde.Ich wünsche Dir das Allerbeste ,liebe Ilanah.Friede auf Erden ❤

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      1. Huiiii….eine heftige lange Geschichte, und keine schöne.
        Ich finde es gut, wenn sie zu friedlichen Zwecken genutzt wird.
        Ich war vorgestern auch im jüdischen Zentrum hier, finde es immer traurig, dass das Gebäude umringt ist von Polizeiwagen, aber es ist wohl immer noch nötig.

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  1. Liebe Christel,wo immer ich hin komme ,besuche ich die Synagoge,falls es eine gibt.Ich weiss nicht,warum ich mich hingezogen fühle ? Jedenfalls ist es ein Ort des Sich-Findens für mich.Die herzlichsten Grüsse aus Kreta ❤ ,welches zur Zeit strahlt .Viele Bussis ❤

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